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Genüge beschrieben, woran ihn jetzt zu denken verdrieße.Als ich ihn aber erinnerte, er sollte sich gleichwohl wiederzu den Leuten begeben, damit er nicht so einsam wie ei»unvernünftiges Vieh dahin sterbe, wozu er dcnu jetzt guteGelegenheit hätte, wenn er sich mit uns, wieder in sein Va-terland machen wollte; da antwortete er: „Mein Gott!
was wollt Ihr mich denn zeihen? Hier ist Friede, dort istKrieg! Hier weiß ich nichts von Hoffart, von Geiz, von Zorn,vonNcid, vonEifcr, von Falschheit, vonBctrug, von allerhandSorgen, beides, um Nahrung und Kleidung, noch um Ehreund Achtung! Hier ist eine stille Einsamkeit ohne Zorn,Hader und Zank; eine Sicherheit vor eitclen Begierden',eine Festung wider alles unordentliche Verlangen; ein Schutzwider die vielfältigen Stricke der Welt, und eine stille Ruhe,in welcher man dem Allerhöchsten allein dienen, seine Wun-der betrachten und ihn loben »nd preisen kann l Als ichnoch in Europa lebte, da war Alles — ach, Jammer! daßich solches von Christen zeugen soll! — mit Krieg, Mord,Brand, Raub, Plünderung, Frauen und Jungfern schändenund dergleichen Lastern erfüllt! Als aber die Güte Gottessolche Plagen, stimmt der schrecklichen Pestilenz und demgrausamen Hunger, hinwcgnahm und dem armen bedräng-ten Volke zum Besten den edlen Frieden wieder sendete, dakamen allerhand Laster der Wollust ungezogen, als: Fressen,Saufen und Spielen, Huren und Buben »nd Ehebrechen,welche den ganzen Schwarm der anderen Laster alle nach sichziehen, bis eS endlich so weit gekommen ist, daß je Einerdie Kunst durch die Unterdrückung des Andern sich groß zumachen öffentlich ausübt, wobei dann keine List, kein Be-trug und keine politische Spitzfindigkeit gespart wird. Und