er für nichts, bis wir endlich — nachdem wir ihm unfernund der Unsrigen jämmerlichen Zustand gar beweglich zuGemüthe geführt hatten und er auch selbst ermaß, daß keinThcil von uns dem andern ohne seinen Beistand in etwaswürde helfen können — vor Gott dem Allmächtigen prote-stirtcn, daß er uns aus Hartnäckigkeit sterben und verderbenließe, nnd daß er deswegen am jüngsten Gerichte würdeRechenschaft geben müssen, mit dem Anhänge: wollte eruns nicht lebendig aus der Höhle helft», so müßte er unsdoch endlich, wenn wir darin verdorben und gestorben wa-ren, todt herausschleppcn, wie er denn auch besorglich aufder Insel Todte genug finden würde, welche ewige Racheüber ihn zu schreien Ursache hätten, um des willen, daß erihnen nicht zu Hülfe käme, che sie vielleicht, wie zu befürch-ten stände, in ihrem unsinnigen Zustande einander selbstentleibten. Durch dieses Zusprcchen erlangte» wir endlich,daß er versprach, uns aus der Höhle zu führen; jedochmußten wir ihm zuvor bei christlicher Treue nnd altdeutschenBiedermannes Glauben versprechen, folgende fünf Punktewahr, stätig, fest und unverbrüchlich zu halten:
Erstlich: daß wir diejenigen, welche wir anfänglich aufdie Insel gesendet, um des willen, weil sie sich gegen ihnvergriffen hätten, weder mit Worten noch mit Werken stra-fen sollten. Zweitens: daß cs hingegen auch vergessen,todt und abgethan sein sollte, daß er, der Deutsche, sich voruns verborgen und so lange in unser Bitten und Begehrennicht hätte cinwilligen wollen. Drittens: daß wir ihn,als eine freie Person, die Niemandem unterworfen sei, widerseinen Willen nicht müßigen wollten, mit uns wiederumnach Europa zu schiffen. Viertens: daß wir keinen von