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angestellt, als ich im Wirthshause völlig meine Wohnungaufgeschlagen hatte, und vom Wirthe freie Zehrung bekam,um sein Bestes befördern zu helfen. Es kamen etliche Vieh-händler ungefähr eines Tages gegen Abend in das Wirths-hans, um daselbst zu zehren und des Abends bei helllcuch-tcndem Monde weiter zu reisen. Mein Wirth merkte, daßsie Speck in der Tasche hätten und gedachte also auch einStücklein davon zu naschen, wenn er nur wüßte, wie er dieSache angreifcn sollte. Er verfügte sich deshalb zu mirund sagte: er wollte mir eine gute Verehrung geben, wennich ihm verschaffen könnte, daß diese Gäste die Nacht überda zehren und er sic, als ziemlich feiste Vögel, tapfer be-impfen möchte. Ich cntgcgncte ihm: „Mein guter Wirth!laßt Euch nur kein graues Haar wachsen! So wahr ichSimpler heiße, Ihr sollt heute Nacht diese Viehhändlerwider ihren Willen beherbergen!" Was geschieht nun?Nachdem ein paar Stunden vorüber waren, begehrten dieGäste, der Wirth sollte ihnen die Zeche machen. Dieserstellte sich gar beschäftigt und ließ sich deswegen wohl drei-mal ermahnen, hielt ihnen auch vor, daß cs bei Nacht garunsicher zu reisen wäre, und so fort. Es half aber Allesnichts; sie machten sich wcgfertig. Indem ich nun sah, daßsie im Auszahlcn begriffen waren, da lief ich geschwind inden Stall, sattelte den darin stehenden großen Bock, deckteeinen langen schwarzen Mantel über mich und verhüllte michganz in dcnseben. Und also ritt ich denn bei Nacht zurhintern Thüre hinaus, sprengte, so geschwind, als ich nurkonnte, und lenkte mich auch auf den Weg, wo ich wußte,daß die Viehhändler Herkommen sollten. Diese waren umeinen ziemlichen Weg von dem Dorfe entfernt, und es war