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dcn, jedoch nur unter der Bedingung, wenn er mir lassenwollte, was ich darin finden würde; sein Dutzend Thalermöchte er alsdann immerhin behalten. Der Wirth warein kluger Gast. Da er sah, daß ich ohne seine Unkostenund ohne allen Betrug allein auf meine Gefahr hin han-deln wollte, spitzte er fich selbst auf einen großen Schatz,der im Stalle verborgen liegen möchte. Er wollte des-wegen Thcil daran haben. Da sagte ich: er möchte denSchatz gleichwohl allein behalten, ihn aber auch zuvorsuchen und ausgrabcn; und damit wollte ich mit meinenFuhrleuten fort. Da wurden wir endlich dahin einig: ichmöchte einen Schatz finden oder nicht, so sollte und wollteer mir, wie er mir denn selbst ancrbotcn hätte, zwölf Tha-lcr geben; damit sollte ich auch fürlicb nehmen, wenn keinSchatz gefunden würde, jedoch so, daß der Geist aus demStalle käme; würde aber ein Schatz gefunden, so wollte ^er mir die zwölf Thaler ebenfalls geben, allein ich solltealsdann dcn Schatz, er wäre groß oder klein, mit ihm thei-lcn. Das wurde denn beiderseits beschlossen und zwischen >uns mit einem doppelten Kerbczcttel versichert, von denen ,Jeder einen zu sich nahm. Weil nun, während wir diesen ^Vergleich machten, die Fuhrleute fortrückte» und also derStall leer wurde, so nahm ich den Herrn Wirth mit mirin dcn Stall, pickte die Mauer auf, welche jener weiblicheGeist so andächtig angcschaut und betrachtet hatte, und nachwenigen Streichen langte ich eine zinnerne Büchse heraus,in welcher gerade dreihundert Dukaten sich befanden. DerWirth war froh und traurig; — froh^, da er so viel Geldsah — traurig, daß er solches mit mir theilen sollte. —Doch tröstete ihn hinwiederum der Umstand, daß er hinfort