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fertigt, so daß ich wohl zufrieden sein konnte, und von denVornehmsten bei Hofe, sowie auch von den reichsten Herrenin der Stadt wurde ich noch unterschiedlich beschenkt. Ichwäre auch ohne Zweifel um meiner überstandcucn seltsamenBegegnissc willen von dem Könige selbst mit noch reich-licheren Gaben begnadigt worden, wenn sich nicht eben da-mals der königlichen Person wegen andere Sachen vonwunderlichem An- und seltsamem Aussehen eröffnet undentdeckt hätten. Weil ich denn nunmehr daselbst nichtsFerneres zu hoffen hatte, so ließ ich mir einen langenschwarzen Nock von wollenem Tuche machen, nahm daraufeine» Paßschcin und mit ihm meinen Weg nach Compostcl,verrichtete daselbst meine Andacht und fand alldort unter-schiedliche deutsche Jakobsbrüder, die mir einen solchen Hau-fen guter Dinge von Deutschland aufschnitten, wie zumBeispiel: von völligen Frieden, von gesunder Lust, vonwohlfeiler Zeit und dergleichen, daß mir sogleich der Munddarnach wässerte und ich mir einbildcte, ich wurde mitten inDeutschland wieder gerade so leben können, wie auf meinerInsel, maßen ich mich kurz entschloß, dasselbe wieder einmalzu sehen, weil ich ohnedies schon vorlängst eine große Be-gierde getragen hatte, zu wissen, wie meine jungen Simpli-cier daselbst lebten, und ob mein Geschlecht der Welt auchnoch angenehm wäre, oder deutscher zu reden: ob die Sim-plicier auch noch in der Welt fortkommcn könnten oder nicht?
Zu solchem Ende dingte ich mich auf ein Schiff, aufwelchem ich von Compostcl bis nach Antwerpen glücklichüberkam. Von da aus begab ich mich, bald zu Wasser,bald zu Lande, durch die niederländischen vereinigten Pro-vinzen, die ctwan dem mächtigen spanischen Reiche unter-