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Geist aufzumuntern und das Gcmüth zu Gott zu erheben.Wo aber keine ganzen Sprüche standen, da befanden sichwenigstens die vier Anfangsbuchstaben der ÜberschriftChristi am Kreuze, als: I. K. k. I. > oder der Name Jesuund der Maria, oder auch nur irgend ein Werkzeug desLeidens Christi/ woraus wir muthmaßten, daß er ohneZweifel ein Papist sein müßte, weil uns Alles so päpstlichvorkam. Da stand hier: „niomenlo mori" — gedenkedes Todes —- auf Latein, dort las man: „lesollua llan-nosri Uoleoll Ilaselniüim" — Jesus von Nazareth, derJuden König — auf Hebräisch, und wieder an einem an-dern Orte fand sich etwas dergleichen auf Griechisch, Deutsch,Arabisch, oder Molukkisch — welche Sprache durch ganz Indiengeht — zu keinem andern Zwecke, als um sich der himmlischenund göttlichen Dinge dabei christlich zu erinnern. Wirfanden auch seines Kameraden Grabmal, von welchem dieserDeutsche selbst in der Erzählung seines Lebens meldet, undnicht weniger die drei Kreuze, welche sie Beide mit einanderan dem Ufer des Meeres aufgerichtet hatten, weswegen dannunser Schiffsvolk diesen Ort — vornehmlich, weil gleichsaman allen Bäumen auch Kreuze eingeschnittcn standen — dieKreuz-Insel nannten. Jedoch waren uns alle diese kurzenund sinnreichen Sprüche lauter rätherischc und dunkeleOrakel, aus denen wir aber gleichwohl abnehmen konnten,daß ihr Verfasser kein Narr, sondern ein sinnreicher Dichter,und insonderheit ein gottseliger Christ sein müsse, der vielmit der Betrachtung himmlischer Dinge umgehe. -FolgenderReim, den wir auch in einem Baume eingeschnittcn fanden,bedünkte unfern Siechcntröster, der mit mir herum ging undVieles aufschricb, was er fand, der vornehmste zu sein,