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Höchste erfreute, auch die Nachricht mit sich, daß trefflichgutes Trinkwasscr auf der Insel zu bekommen sei. Ebensosagten sie auch, obzwar sie einen Hochdeutschen auf der Inselangetroffcn, der allem Ansehen nach sich schon lange Zeitallda befunden hätte, so laufe dennoch der Ort so vollerGeflügel, die sich mit den Händen fangen ließen, daß siesich getraut hätten, sie mit Stecken todt zu schlagen und deni ganzen Nachen voll zu bekommen. Von dem gemeldetenDeutschen glaubten sie, daß er irgendwo auf einem Schiffeeine Uebelthat begangen hätte und daher zur Strafe aufdiese Insel gesetzt worden wäre, was wir denn auch dafürhielten. Ueberdies behaupteten sie für gewiß, daß der Kerlnicht bei sich selbst, sondern ein reiner Narr sein müßte,sintemal sie von ihm keine einzige richtige Rede und Ant-wort hätten bekommen können.
Gleichwie nun durch diese Nachricht das ganze Schiffs-volk, insonderheit aber die Kranken herzlich erfreut wurden,also verlangte auch Jedermann auf das Land, um sich wie-derum zu erquicken. Ich schickte deswegen einen Nachenvoll nach dem andern hin, um nicht allein den Krankenihre Gesundheit wieder zu erholen, sondern auch das Schiffmit frischem Wasser zu versehen, was uns beides höchstnöthig war, also daß wir zum größten Thcile auf die Inselkamen. Da fanden wir mehr ein irdisches Paradies, alseinen öden unbekannten Ort. Ich vermerkte auch gleich,daß der Lcmcldctc Deutsche kein solcher Thor sein müßte,viel weniger ein Uebelthätcr, wie die Unsrigen Anfangsdafür gehalten hatten. Denn alle Bäume, die von Arteine glatte Rinde tragen, hatte er mit biblischen und andernschönen Sprüchen gezeichnet, um dadurch seinen christlichen