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wir konnten also nicht wissen, was cs eigentlich für Münzegcwescn'war. Bis wir nun mit dieser Arbeit fertig wur-den, kam der Mittag herbei. Bei diesem Imbiß wolltemir nicht allein weder Essen noch Trinken schmecken, son-dern cs wurde mir auch so übel, daß man mich zu Bettebringen mußte, und ich weiß nicht, ob die Ursache davonwar, daß ich mich etliche Tage zuvor im Rcgcnwetter garunbescheiden abgemartcrt, oder daß mich in der vcrwichcnenNacht die Geister so erschreckt hatten.
Ich mußte wohl zwölf Tage lang das Bette hüten undhätte, ohne zu sterben, nicht kränker werden können. Eineeinzige Aderlässe bekam mir trefflich neben der guten Ab-wartung, die ich empfing. Unterdessen hatten die beidenGebrüder ohne mein Wissen einen Goldschmied holen unddie zusammen geschmolzenen Massen versuchen lassen, weilsie sich eines Betruges besorgten. Nachdem sie nun diesel-ben für ächt und richtig befunden hatten, zumal sich auch iniganzen -Hause kein Gespenst mehr merken ließ, da wußtensie beinahe nicht zu ersinnen, was sic mir nur nur für Ehreund Dienst erweisen sollten; ja, sie hielten mich allerdingsfür einen heiligen Mann, dem alle Heimlichkeiten unver-borgen, und der ihnen von Gott insonderheit wäre zugc-schickt worden, um ihr Haus wiederum in richtigen Standzu setzen. Deswegen kam auch der Schloßherr selbst schierniemals von meinem Bette weg, sondern freute sich, wenner sich nur mit mir unterhalten konnte. Solches währteso lange, bis ich meine vorige Gesundheit wieder völlig er-langte.
Während dieser Zeit erzählte mir der Schloßherr ganzoffenherzig, daß — als er noch ein junger Knabe gewesen