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daß die Unbeständigkeit sein Aufenthalt, die Beständigkeitdagegen seine ärgste Feindin sei, um welche'er sich gleich--wohl keine Schnalle schcerc, weil er mehrcnthcils sie flüchtigmache: da veränderte er sich in einen Vogel, flog schnelldavon und ließ mir das Nachsehen.
Darauf setzte ich mich nieder i» das Gras und fing an,jene Worte zu betrachten, die mir Baldandcrs hintcrlassen,um die Kunst, welche ich von ihm zu lernen hatte, darauszu begreifen. Ich hatte jedoch nicht tas Herz, dieselbenausznsprechcn, weil sie mir vorkamcn, wie diejenigen, mitdenen die Teufelsbanncr die höllischen Geister beschwörenund andere Zauberei treiben, maßen sie denn auch eben soseltsam, undeutsch und unverständlich zu sein schienen. Ichsagte zu mir selber: „Wirst du anfangcn, sie zu reden,
wer weiß, waS du alsdann für Hcrcngcspenstc damit herbeilockst. Vielleicht ist dieser Baldandcrs der Satan gewesen,der dich hierdurch verführen will. Weißt du nicht, wie .csden alten Einsiedlern ergangen ist?" Aber gleichwohl un-terließ mein Vorwitz nicht, die geschriebenen Worte stetiganzuschaucn und zu betrachten, weil ich gern mit stummenDingen hätte reden mögen, sintemal auch andere Menschendie unvernünftigen Thiere verstanden haben sollen. Ichwurde demnach je länger je erpichter darauf, und weil ich,ohne Ruhm zu vermelden, ein ziemlicher Zifferndeutcr bin,und cs meine geringste Kunst ist, einen Brief auf einenFaden, oder wohl gar ans ein Haar zu schreiben, den viel-leicht kein Mensch wird ausstnnen oder crrathc» könnenzumal ich auch schon längst wohl andere verborgene Schrif-ten ausgckundschaftct habe, wie zum Beispiele die Stcgano-graphie des Trythcnius eine sein mag: so sah ich auch diese