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war — trefflich lustig, also daß er mir dem Trünke mehr ^zusprach, als ein Deutscher. !>
Den folgenden Tag kamen vom Czar zwei Knesen undein Dolmetscher, die ein Endliches mit mir beschlossen und Ivon wegen ihres Herrn, des Czarcn, mir ein köstliches rcus- >!sischcs Kleid verehrten. Also fing ich denn gleich etliche ^Tage darauf an, Salpeter - Erde zu suchen und diejenigen i
Neusten, welche mir bcigegebcn waren, zu lehren, wie ft
den Salpeter von der Erde scheiden und läutern sollten.
Mithin verfertigte ich auch die Abrisse zu einer Pulvcrmühlc, ,
und lehrte Andere die Kohlen brennen, so daß wir also i»ganz kurzer Zeit eine ziemliche Menge sowohl des beste»Bursch- als des groben Stückpulvers verfertigten; denn ichhatte Leute genug dazu und daneben auch meine besonderenDiener, die mir aufwartctcn, oder besser und deutscher znsagen, die mich hüten und verwahren sollten. >
Als ich mich nun so wohl anließ, kam der vielbemeldete ^Oberst zu mir, in reusfischcn Kleidern und mit vielen Die-nern ganz prächtig aufgezogen, ohne Zweifel in der Absicht,durch solche scheinbarliche Herrlichkeit mich zu überreden,daß ich mich auch sollte umtaufcu lassen. Aber ich wußte ^wohl, daß die Kleider aus dem Kleiderkasten des Czare»stammten und ihm nur angclichen waren, um mir die Zähnewässerig zu machen, weil solches an dem czarischeu Hofe derallcrgewöhnlichste Brauch ist.
Und damit nun unser Leser verstehe, wie es damit hcr-zugehen pflegt, so will ich ein Beispiel von mir selbst er-zählen. Ich war einstmals geschäftig auf den Pulvcrmüh-lcn, die ich außerhalb Moskau's an den Fluß hatte baue»lassen, um Verordnung zu thun, was der Eine und der