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neu waren, die, ohne Obsorge ihrer Männer, saimnt ihrenKindern durch ihre Mitschwcstcrn mit aller nothwendigcnPflege reichlich versehen wurden. Andere besondere Sälehalten nichts Anderes in sich, als viele Wiegen mit Säug-lingen, die von hierzu bestimmten Weibern mit Wischen undSpeisen beobachtet wurden, so daß sich deren Mütter nichtweiter um sie zu bekümmern brauchten, als, wenn sic täglichzu drei gewissen Zeiten Hamen, ihnen die milchrcichcn Brüstezu bieten. Und dieses Geschäft, die Kindbcttcrinncn undKinder abzuwartcn, war allein den Wittwcn anbcfohlen.Anderswo sah ich das weibliche Geschlecht sonst nichts thun,als spinnen, also daß man über die hundert Kunkeln oderSpinnrocken in einem Zimmer bei einander antraf. Dawar die Eine eine Wäscherin, die Andere eine Bcttmachcrin,die Dritte eine Viehmagd, die Vierte eine Schüsselwäscherin,die Fünfte eine Kellnerin, die Sechste hatte das weiße Zeugzu verwalten und also auch von allen den klebrigen wußteeine Jede, was sie thun sollte. Und gleichwie nun dieAcmter unter dem weiblichen Geschleißte ordentlich ausgc-theilt waren, also wußte auch unter den Männern undJünglingen ein Jedweder sein Geschäft, welches er auf dasRühmlichste und Ungezwungenste verwaltete. WurdeEiner oder Eine krank, so hatte der- oder dieselbe einen be-sonderen Krankenwärter oder Wärterin, auch beide Thcileeinen allgemeinen Arzt und Apotheker, wiewohl sic wegenlöblicher Diät und guter Ordnung selten erkrankten, undich also manchen feinen Mann in hohem gesunden undgeruhigem Alter bei ihnen sah, dergleichen anderswo we-nige anzutrcffcn sind. Sie hatten ihre gewissen Stundenzum Essen, ihre gewissen Stunden zum Schlafen, aber keineVvlksromcui. V. g