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und Knollfinken machst!" Ich gab ihnen deshalb wiedergute Worte und sagte, ehe sie sich eines Anderen besinnenkonnten: „Steht auf und versucht diesen herrlichen Sauer-brunnen, den Ihr und alle Harz- und Holzmachcr hinfortin dieser Wildniß von meinetwegen zu genießen haben wer-det!" Sic konnten sich in mein Gespräch nicht richten,sondern schauten einander an, wie lebendige Stockfische, bissic sahen, daß ich fein nüchtern aus meinem Hute den erstenTrunk that. Da standen sie nach einander von dem Feuer!auf, um welches sie hcrumgcsefsen hatten, betrachteten dasWunder und versuchten das Wasser; aber anstatt daß ftmir darum hätten dankbar sein sollen, fingen sie an zu lä-stern und sagten: sie wollten, daß ich mit meinem Sauer-brunnen an einen andern Orr gcrathen wäre; denn sollteihre Herrschaft dessen inne werden, so müßte das ganzeAmt Dorncnstädt fröhnen und Wege von da hinaus machen,welches ihnen dann eine große Beschwerlichkeit sein würde.„Hingegen," sagte ich, „habt Ihr dessen auch alle zu genie-ßen ; Eure Hühnereier, Butter, Vieh und Anderes könntIhr dann besser an's Geld bringen." „Nein, nein!" ent-gegnetcn sie; „Nein! die Herrschaft setzt einen Wirth hin; ,der wird dann allein reich, und wir müssen seine Narrensein und ihm Wege und Stege erhalten, und werden nochobendrein keinen Dank davon haben!" Zuletzt entzweitensie sich: zwei wollten den Sauerbrunnen behalten, und ihrervier mutheten mir zu, ich sollte ihn wieder abschaffen, wasda, hätte es in meiner Macht gestanden, ich wohl ohne stcgethan haben würde, gleichviel, ob es ihnen lieb oder leidgewesen wäre.
Weil denn nunmehr der Tag vorhanden war, und ich