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Lebm und Absterben meines Vaters, an den erbärmlichenTod meiner Mutter, und daneben auch an die vielfältigenVeränderungen, denen ich mein Lebtage unterworfen gewe-sen wäre, also daß ich mich des Weinens nicht enthaltenkonnte. Und indem ich mir zu Gcmüthe führte, wie vielschönes Geld ich die Tage meines Lebens gehabt und un-nützlicher Weise durch die Gurgel gejagt und verschwendethätte, zumal ich solches auch zu bedauern anfing, kamenzwei gute Schlucker oder Wcinbeißcr — denen die Kolik indie Glieder geschlagen, weswegen sie Venn erlahmt warenund das Bad sammt dem Sauerbrunnen gebrauchten —die setzten sich zunächst bei mir nieder, weil es eine guteRuhestätte hatte, und klagten je Einer dem Andern seineNoch, weil sic vermeinten allein zu sein. Der Eine sagte:„Mein Doctor hat mich hierher gewiesen, als Einen, andessen Gesundheit er verzweifelt, oder als Einen, der nebstAnderen dem Wirthe für das Fäßlein mit Butter, das erihm neulich geschickt hat, Gcnugthuung geben soll. Ichwollte, daß ich ihn entweder die Tage meines Lebens nie-mals gesehen, oder daß er mir gleich Anfangs in den Sauer-brunnen zu gehen gerathen hätte, so würde ich entwedermehr Geld haben, oder gesünder sein, als jetzt; denn derSauerbrunnen schlägt mir wohl zu." „Ach !" antworteteder Andere, ich danke meinem Gott, daß er mir nicht mehrüberflüssiges Geld bcscheert hat, als ich vermag; denn hättemein Doctor noch mehr hinter mir gewußt, so hätte er mirnoch lange nicht in den Sauerbrunnen zu gehen gerathen,sondern ich hätte zuvor mit ihm und seinen Apothekern,die ihn deswegen alle Jahre schmieren, theile» müssen, undhätte ich gleich darüber sterben und verderben sollen! Die