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Frau das Kind mit Gcismilch und wir behielten den Bubengar gern und dachten, wir wollten ihm, wenn er groß würde,unser Mädchen zur Frau geben. Aber nach der NördlingerSchlacht habe ich beides das Mägdlein und den Buben ver-loren, sammt Allem dem, was wir vermochten."
„Ihr habt mir," sagte ich zu meinem Knan, „eine ält-liche und recht annehmliche Geschichte erzählt, und habt dochdas Beste dabei vergessen; denn Ihr habt nicht gesagt, we-der wie die Frau, noch wie ihr Mann oder das Kind gehei-ßen hat." „Herr!" antwortete er, „ich habe nicht gemeint,daß Ihr das auch hättet wissen mögen. Die Edelfrau hießSusann» Ramsh, ihr Mann Kapitain Sternfcls von Fuchs-heim, und weil ich Melchior hieß, so ließ ich den Buben Leider Taufe auch Melchior Sternfels von Fuchshcim nennenund also in's Taufbuch schreiben."
Hieraus vernahm ich umständlich, daß ich der leiblicheSohn meines Einsiedlers und der Schwester des Guber-nators Ramsay gewesen sei, aber, ach leider! viel zu spät;denn meine Eltern waren beide todt, und von meinem Vet-ter Ramsay sonnte ich nichts Anderes erfahren, als daß dieHanauer ihn sammt der schwedischen Besatzung ausgcschaffthätten, weswegen er dann vor Zorn und Ungeduld ganzunsinnig geworden wäre.
Ich deckte nun meinen Peter vollends mit Wein zu undließ den andern Tag sein Weib auch holen. Da ich michihnen nun offenbarte, wollten sie es nicht eher glauben, alsbis ich ihnen zuvor einen schwarzen haarigen Flecken aus-gewiesen, den ich vorn auf der Brust hatte.