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Gestalt, daß meinem Herzbruder an seiner Pflege nichtsmangelte. Und weil ich mir bewußt war, ein Wittwcr zasein, so reizten mich die guten Tage und meine Jugend wie-derum zur Buhlerei, der ich denn auch trefflich uachhing,weil mir der zu Einficdcln eingenommene Schrecken aller-dings vergessen war.
Es befand sich im Sauerbrunnen eine schöne Dame,die sich für Eine von Adel ausgab, und die meines Erach-tens doch mehr Mobilis als Nobilis war. Deren Manues-fallcn wartete ich auf, weil sie ziemlich glatthaarig zu sein»schien. Ich erhielt auch in kurzer Zeit nicht allein freienZutritt, sondern alle Vergnügung, die ich nur hätte wün-schen und begehren mögen. Aber ich hatte gleich einenAbscheu vor ihrer Leichtfertigkeit und trachtete Deshalbdarnach, wie ich ihrer mit einer guten Manier wieder loswerden könnte; denn, wie mich dünkte, ging sic mehr dar-nach um, meinen Säckel zu scheercn, als mich zur Ehe zubekommen. Zudem übertrieb sie mich mit liebreizendenfeurigen Blicken und mit anderen Vezeigungcn ihrer bren-nenden Leidenschaft, wo ich nur ging und stand, also daßich mich vor mir und ihr schämen mußte.
Nächstdem befand sich ein vornehmer und reicher Schwei-zer in dem Bade. Diesem wurde nicht nur sein Geld,sondern auch seines Weibes Schmuck entfremdet, der inGold, Silber, Perlen und Edelgestcinen bestand. Weildenn nun solche Sachen eben so ungern verloren werden,als sie schwer zu erobern sind, so suchte bemeldcter Schwei-zer allerhand Rath und Mittel, wodurch er solche .wiederzur Hand bringen möchte, maßen er den berühmten Teufels-banner aus der Geishaut kommen ließ, welcher durch seinen