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ohnedies vom Herrn Grafen von der Wahl auch das Lobeines guten Soldaten hatte. Mithin kriegte ich ebenfallseinen Rausch, und ich glaube wohl, daß ich alsdaun auchhabe scheinen lassen, wie wenig ich bei Hofe gewesen war.Der Schluß war endlich dieser, daß mir ein Oberster zuFuß eine Kompagnie unter seinem Rcgimentc versprach,was ich dann gar nicht ausschlug; denn ich dachte bei mir:„Ein Hauptmann zu sein, ist fürwahr kein Kinderspiel!"Aber am anderen Tage verwies mir Herzbruder meineLeichtfertigkeit und sagte: wenn ich nur noch länger zurück-gehalten hätte, so wäre ich wohl noch höher angckommcn.
Also wurde ich einer Kompagnie als ihr Hauptmannvorgcstcllt, welche aber, obwohl sie sammt mir an ihrerSpitze ganz vollzählig war, nicht mehr als sieben Schilber-gäste hatte. Als ich dieselbe betrachtete, sagte ich zu mirselber: „Wenn ich Feldherr wäre und einen Hauptmann
hätte, der nicht mehr Soldaten vermöchte als du, so wollteich ihn zum Teufel hinwcgjagcn!" Zudem waren meineUnteroffiziere mchrenthcilS alte Krachwedel, worüber ichmich hinter den Ohren kratzte. Und so wurde ich dennauch mit ihnen bei dem bald darauf vorgcgangcnc» scharfenTreffen desto leichter gcmarscht, in welchem der Graf vonGötz das Leben einbüßtc, Herzbrudcr aber einen gefährlichenSchuß bekam, durch den er das wcrthcste Glied seines Kör-pers verlor. Ich selbst empfing meinen Thcil in einenSchenkel, was jedoch eine ganz geringe Wunde war. Vondannen begaben wir uns auf Wien, um uns heilen zulassen, zumal da wir ohnedies unser Vermögen dort hatten.Außer diesen Wunden, die zwar bald geheilt wurden, er-eignete sich an Herzbrudern noch ein anderer gefährlicher