sen licßc, und um welches er noch nie eine Rechnung begehnhätte, weil er solchen Schafmist nicht hoch achte.
Als dies geschehen und das Geld ciugepackt war, gin-gen wir nach unserer Wohnung, worin wir selbige Nachtüber kochten und uns beim Ofen ausbähtcu. Nachdem csaber eine Stunde Tag war, kamen, als wir uns dessen amwenigsten versahen, sechs Musketiere sammt einem Korpo-ral, mit stetigem Gewehre und aufgcpaßte» Lunten in'sHäuslein, stießen die Stubenthür auf und schrien: wirsollten uns gefangen geben! Aber Olivier — der sowohlals ich, jederzeit seine gespannte Muskete neben sich liegenund sein scharfes Schwert allezeit an der Seite hängenhatte, und der damals eben hinter dem Tische saß, gleichwieich hinter der Thürc beim Ofen stand — antwortete ihnenmit ein paar Kugeln, durch welche er gleich zwei derselbenzu Boden fällte. Ich hingegen erlegte den dritten und be-schädigte den vierten durch, einen gleichmäßigen Schuß.Darauf wischte Olivier mit seinem nothfcsten Schwerte,welches Haare schur — und wohl mit dem Caliburn desKönigs Arthur von England verglichen werden möchte —von Leder und hieb den fünften von der Achsel an bis aufden Bauch hinunter, so daß ihm das Eingeweide herausfielund er daneben auf eine abscheuliche Weise darniedcrsank.Indessen schlug ich den sechsten mit meinem umgekehrtenFeuerrohc auf den Kopf, daß er alle Viere von sich streckte.Einen ähnlichen Streich jedoch kriegte Olivier von demsiebenten, und zwar mit solcher Gewalt, daß ihm das Ge-hirn herausspritzte. Ich dagegen traf den, der es gethanhatte, wiederum dermaßen, daß er sogleich seinen Kamera-den am Tobtcn-Rcihcn Gesellschaft leisten mußte. Sobald