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Das zweiundzwanzigste Kapitel.
Simpler hört, waü es sei, und klar versteht,Wemüs Einem katzcn- und hundcübel ergeht
Der Wahn betrügt.
Anstatt — v Fürwitz! — der zu hoffenden FreudenMuß ich jctzuud von Katzcn und Hunden so leiden!
Als Olivicr seine Rede dergestalt vollführtc, konnte ichmich nicht genugsam über die göttliche Vorsehung verwun-dern. Ich konnte begreifen, wie mich der liebe Gott ehe-dem in Wcstphalc» vor diesem Unmenschen nicht alleinväterlich verwahrt, sondern mich sogar mit solcher Kraftversehen hatte, daß ich ihm Entsetzen vor mir einflößte.Damals sah ich erst, was ich- dem Olivicr für einen Possenerwiesen, wovon ihm der alteHcrzbruder gcprohczciht, wenngleich Olivicr selbst, wie hierüber im sechszchnten Kapitelzu sehen ist, es zu meinem großen Dortheile anders aus-gelegt hatte. Denn sollte die Bestie gewußt haben, daßich der Jäger von Soest gewesen wäre, so hätte er mirsicherlich wieder cingctränkt, was ich ihm vordem auf derSchäferei' gethan hatte. Ich betrachtete auch, wie weislichund dunkel Herzbruder seine Weissagungen gegeben hätte,und Lachte bei mir selber, daß, obgleich seine Wahrsagun-gen gemeiniglich unfehlbar cinzutreffcn pflegten, es dennochschwer fallen würde und seltsam hcrgchcn müßte, wenn ichden Tod eines solchen Menschen, der Galgen und Rad ver-