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wie du vorgiebst, so mache mich deiner Glückseligkeit,unserer alten Bekanntschaft wegen, auch theilhaftig, sintemalich eines guten Glückes hoch benöthigt bin." Darauf ant-wortete Olioier: „Bruder! sei versichert, daß ich dich sohoch liebe als mich selbst, und daß mir die Beleidigung,welche ich dir heute zugcfügt habe, viel weher thut, als dieKugel, mit der du mich an meine Stirn getroffen hast,als du dich meiner wie ein tapferer und rechtschaffenerKerl erwehrtest: wie sollte ich dir denn Etwas versagenkönnen! Wenn dir es beliebt, so bleibe bei mir; ich willfür dich sorgen, wie für mich selbst. Hast du aber keineLust, bei mir zu sein, so will ich dir ein gutes Stück Geldgeben und dich begleiten, wohin du willst. Damit duaber glaubest, daß mir diese Worte von Herzen gehen, sowill ich dir die Ursache sagen, warum ich dich so herzlichliebe und so hoch halte, wiewohl es meine Gewohnheit sonstnicht ist, einen Menschen groß zu achten. Du weißt dichwohl zu erinnern, wie richtig des alten Hcrzbruders Prophc-zeihungen immer zugetroffen sind. Schaue! derselbe hatmir vor Magdeburg diese Worte gewciffagt, die ich bisherfleißig im Gedächtnisse behalten habe: „„Olivier! sieh
„unseren Narren an, wie Du willst, so wird er dennoch„durch seine Tapferkeit Dich erschrecken und Dir den größten„Possen erweisen, der Dip Dein Lebtage je geschehen wird,„und zu welchem Du ihn in einer Zeit veranlassest, wo Ihr„Beide einander nicht erkannt habt. Dessenungeachtet wird„er Dir nicht allein Dein Leben schenken, welches in seinen„Händen gestanden hätte, sondern er wird auch über eine„Zeit hernach an denjenigen Ort kommen, wo Du erschla-;,gen wirst, und er wird daselbst glückselig als ein Ueber-