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Weib. Etliche Kerle ernährten sich mit Spielen, weil siees besser als Spitzbuben konnten und ihren einfältigen Ka-meraden das Ihrige mit falschen Würfeln und Karten ab-zuzwacken wußten. Solch ein Handwerk aber war mir einEkel. Andere arbeiteten auf der Schanze und sonst wiedie Bestien; aber hierzu war ich zu faul. Unterschiedlichekonnten und trieben etwan ein Handwerk; ich Tropf hattekeines gelernt. Zwar wenn man einen Musikanten von-nöthen gehabt hätte, so hätte ich wohl bestehen können;allein dieses Hungcrland behalf sich nur mit Trommeln undPfeifen. Etliche schilderten für Andere und kamen Tagund Nacht nicht von der Wacht; ich dagegen wollte lieberhungern, als meinen Leib so abmergeln. Etliche brachtensich mit Parteigchen durch; mir aber wurde nicht einmalvor das Thor zu gehen vertraut. Etliche konnten bessermausen als Katzen; ich dagegen haßte solche Handthicrungwie die Pest. Mit einem Worte, wo ich mich nur hin-kchrte, da konnte ich nichts ergreifen, was meinen Magenhätte stillen mögen. Und was mich am allermeisten ver-droß, war dieses, daß ich mich noch dazu mußte foppenlassen, wenn die Burschen sagten: „Solltest du ein Doctorsein und kannst keine andere Kunst als Hunger leiden?"Endlich zwang mich die Noth, daß ich etliche schöne Karpfenaus dem Graben zu mir auf den Wall gaukelte. Sobaldes aber der Oberste innen ward, mußte ich den Esel dafürreiten und es ward mir bei Hängen verboten, meine Kunstferner zu üben. Zuletzt war Anderer Unglück mein Glück,denn nachdem ich etliche Gelbsüchtige und ein paar Fieber-kranke wieder hergestellt hatte, die einen ganz besonderenGlauben an mich gehabt haben müssen, wurde mir erlaubt,