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so hatte ich auch Niemanden, der mich abwartcte und mirdeisprang. Denn die Officiere reisten des Morgens frühihres Weges fort gegen den Elsaß zu und ließen mich alsEinen, der sie nichts anginge, gleichsam todtkrank dalicgen.Doch befahlen sie bei ihrem Abschiede dem Wirthe mich undmein Pferd und hintcrlicßen bei dem Schulzen im Dorfeden Auftrag, daß er mich, als einen Kriegsofficicr, der demKönige diene, beobachten sollte.
Also lag ich ein Paar Tage dort, daß ich nichts vonmir selber wußte, sondern wie ein Hirnschclligcr fabelte.Man brachte den Pfaffen; derselbe konnte aber nichts Ver-ständiges mit mir vernehmen, und weil er sah, daß er mirdie Seele nicht arzeneicn konnte, so dachte er auf Mittel,dem Leibe nach Vermögen zu Hülfe zu kommen, allcrmaßener mir eine Ader öffnen, einen Schweißtrank eingebcn undmich in ein warmes Bette legen ließ, um zu schwitzen. Dasbekam mir so wohl, daß ich mich in derselben Nacht wiederbesann, wo ich war, und wie ich dahin gekommen und dortkrank geworden wäre. Am folgenden Morgen kam deroben erwähnte Pfaffe wieder zu mir und fand mich in völli-ger Verzweiflung, weil mir nicht allein all mein Geld ent-führt worden war, sondern ich auch nicht anders meinte,als daß ich — mit Ehren zu vermelden — die lieben Fran-zosen hätte, weil dieselben mir billiger gebührten als soviele Pistolen, und weil ich auch über den ganzen Leib hinso voller Flecken war, wie ein Tiger. Ich konnte wedergehen, stehen, sitzen, noch liegen; da war keine Geduld beimir; denn gleichwie ich nicht glauben konnte, daß mir Gottdas verlorene Geld beschwert hätte, also war ich jetzt so un-gehalten, daß ich sagte, der Teufel hätte mir es wieder hin-