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von mir dcn ganzen Hals, das Obcrthcil der Brust, dieArme bis hinter die Ellenbogen und die Knie, von dcnhalben Schenkeln an bis auf die halben Waden, nackendund bloß sehen konnte. Um solches schlug ich einen leib-farbcncn taffctncn Mantel, der sich mehr einem Feldzeichenverglich. In diesem Kleide löffelte ich um meine Eurydicc,rief die Venus mit einem schönen Liedlein um Beistand anund brachte endlich meine Liebste davon, und zwar wußteich mich in diesem Acte trefflich anzustcllcn und meine Liebstemit Seufzern und spielenden Augen gar liebevoll anzn-blicken. Nachdem ich aber meine Eurhdice verloren hatte,zog ich ein ganz schwarzes Kleid an, das auf dieselbe Modegemacht war wie bas vorige, und aus dem meine weißeHaut hervorschicn wie der Schnee. In solchem beklagteich meine verlorene Gemahlin und bildete mir die Sacheso erbärmlich ein, daß mir mitten in meinen traurigen Lie-dern und Melodien die Thränen- Herausrücken und dasWeinen dem Singen dcn Paß verlegen wollte. Dennochlangte ich mit einer schönen Manier hinaus, bis ick Vör-den Pluto unv die Proscrpina in die Hölle kam. Diesenstellte ich in einem sehr beweglichen Liede ihre Liebe, diesie Beide zu einander trügen, vor Augen und erinnerte sie,daß sie dabei abnehmcn möchten, mit was für großenSännerzcn ich und Eurydice von einander wären geschiedenworden. Ich bat sie demnach mit den allerartlichstcn Augenund Geberden, und zwar Alles in meine Harfe singend,sic möchten mir selbige wieder znkommen lassen, und nach-dem ich nun das Jawort erhalten hatte, bedankte ich michmit einem fröhlichen Liede gegen sic und wußte dabei daSAngesicht, sammt Geberden und Stimme, so fröhlich zu