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mich dcr Ceremonicnmcistcr so willig sah, mußte ich ihmvcrsprcckcn, den folgenden Tag in's Louvre zu kommen, umzu versuchen, ob ich mich dazu schickte. Also stellte ich mich,der genommenen Abrede nach, auf die bestimmte Zeit ein.Die Melodien der unterschiedlichen Lieder, welche ich zusingen hatte, schlug ich gleich vollkommen auf dem Instru-mente, weil ich das Tabulaturbuch vor mir hatte, und ichempfing demnach die französtschcn Lieder, welche mir zugleichverdeutscht wurden, damit ich mich mit den Gebenden dar-nach richten könnte, um dieselben auswendig und die Aus-sprache recht zu lernen. Solches kam mir gar nicht schweran, also daß ich es eher konnte, als es sich Jemand versah,und zwar dergestalt, daß — wie Monseigneur Canard.mirdas Lob gab — wenn man mich singen hörte, der Tau-sendste geschworen hätte, ich wäre ein geborener Franzose.Und als wir das erste Mal zusammen kamen, um die Ko-mödie zu probiren, wußte ich mich mit meinen Liedern,Melodien und Gebcrdcn so kläglich anzulassen, daß sic Alleglaubten, ich hätte des Orpheus Person, welche ich näm-lich damals vorstellen und als welcher ich mich um meineEurhdice so übel gehaben mußte, schon mehrfach gespielt.Ich habe Zeit meines Lebens keinen so angenehmen und.lieblichen Tag gehabt, als mir derjenige war, an welchemdie Komödie gespielt wurde. Monseigneur Canard gabmir etwas ein, um meine Stimme desto klarer zu machen zda er jedoch meine Schönheit mit Talköl erhöhen und meinehalbkrauseu Haare, die von Schwärze glitzerten, vcrpudcrnwollte, fand er, daß er mich nur damit verstellte. Ichwurde mit einem Lorbeerkranzc bekrönt und mit einem alter-thümlichcn meergrünen Kleide angethan, in welchem man