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versuchen, der mir etliche hundert Pistolen dafür zum Lohnegicbt, und dem ich hingegen nichts gebe, wenn er auch nochetwas Anderes von mir fressen muß? Ihr redet von derSache wie ein Deutscher; wenn Ihr aber einer anderenNation wäret, so wollte ich sagen, Ihr hättet davon geredetwie ein Narr!" Mit diesem Ausspruche nahm ich für-lieb, weil ich sah, daß er sich erzürnen wollte, und damitich ihn wieder auf eine gute Laune brächte, bat ich ihn, ermöge meiner Einfalt etwas zu Gute halten, und brachtesofort etwas Annehmliches auf die Bahn.
Das dritte Kapitel.
Simpler einen Komöeiantcn abgicbt
Und macht, daß viele Jungfern sich in ihn verliebt.
Gleichwie Monseigneur Canard mehr Wildpret hin-wcgzuwerfcn als Mancher zu fressen hatte, der eine eigeneWildbahn vermag, und ihm mehr zahmes Vieh verehrtwurde, als er und die Seinigcn verzehren konnten, alsohatte er auch täglich viele Schmarotzer, so daß es bei ihmEinen gleichsam ansah, als ob er eine freie Tafel gehaltenhätte. Einstmals besuchten ihn des Königs Cercmonien-meister und andere vornehme Personen vom Hofe, denener einen fürstlichen Imbiß darstellte, weil er wohl wußte,wen er zum Freunde behalten sollte, nämlich diejenigen,welche stets um den König waren oder sonst bei demselben ,wohl standen. Damit er nun denselben den allergeneig-