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lauter Doctoren aus seinen Söhnen zu machen gedenke undsie so streng studircn lasse? Ob es nicht besser wäre, daßer ihnen — indem er doch den Adel schon hätte — wieandere Kavaliere, irgend welche Acmtcr kaufe und sie alsovollkommen in den adeligen Stand treten lasse? „Nein!"antwortete er, ,,wcnn ich zu einem Fürsten komme, so heißtes: „„HcrrDoctor, Ersetze sich nieder!"" zum Edelmannaber wird gesagt" „„Warte auf!"" Ich sagte: „Weißaber der Herr Doctor nicht, daß ein Arzt dreierlei Ange-sichter hat, von denen das erste das eines Engels ist, wennihn der Kranke ansichtig wird, das andere das eines Got-tes, wenn er hilft, das dritte das eines Teufels, wenn mangesund ist und ihn wieder abschafft? So währt denn solcheEhre nicht länger, als so lange dem Kranken der Wind imLeibe herum geht. Sobald er aber hinaus ist und dasRumpeln aufhört, hat die Ehre ein Ende und es heißt als-dann auch: „„Doctor, vor der Thüre ist's dein!"" Eshat demnach der Edelmann mehr Ehre von seinem Stehen,als der Doctor von seinem Sitzen, weil jener nämlich seinemPrinzen beständig aufwartet und die Ehre hat, niemals vonseiner Seite zu kommen. Der Herr Doctor hat neulichetwas von einem Fürsten in den Mund genommen unddemselben seinen Geschmack abgewinnen müssen. Ich wolltelieber zehn Jahre stehen und aufwarten, ehe ich eines An-deren Koth versuchen möchte, und wenn man mich gleich auflauter Rosen setzen wollte." Der Doctor antwortete:„Das mußte ich nicht thun, sondern ich that es gern, da-mit, wenn der Fürst sähe, wie sauer mich's ankäme, umseinen Zustand recht zu erkundigen, meine Verehrung destogrößer würde. Und warum wollte ich dessen Koth nicht