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verhaftet, sondern derjenige, welcher vorgab, inein Kostherrwäre ihm eine Snmme Geldes zu bezahlen schuldig, griffmit Gutheißung des Vicrtelsmeisters zu und versilberte diePferde, Gott gebe, was ich dazu sagte! Also saß ich da,wie Matz von Dresden und wußte mir selbst nicht zu helft»,viel weniger zu rathcn, wie ich einen so weiten und damalssehr unsichern Weg wieder zurückkommen sollte. DieHerren von Adel bezeigten ein großes Mitleidcn mit mei-nem widerwärtigen Vegegnisse und beehrten mich desto ehr-licher mit einem guten Trinkgcldc, wollten mich auch nichteher von sich lassen, als bis ich entweder einen guten Herrnoder eine bequeme Gelegenheit hätte, wieder nach Deutsch-land zu kommen. Sic dingten sich eine Wohnung und ichhielt mich etliche Tage bei ihnen auf, um dem Einen vonihnen aufzuwarten, der in Folge der fernen Reise, der ernicht gewohnt, etwas unpäßlich geworden war. Und daich mich nun so fein aulicß, so schenkte er mir sein Kleid,welches er ablcgtc, weil er sich auf die neue Mode kleidenließ. Ihr Rath war, ich sollte nur immerhin ein paarJahre in Paris bleiben und die französische Sprache lernen;was ich in Köln zu holen hätte, würde mir nicht entlaufen,da unser Kostherr nicht unterlassen würde, dasselbe zurVerwahrung in seine Hände zu nehmen. Als ich nun soin der Wahl stand und »och zweifelte, was ich thun wollte,hörte der Arzt, welcher, um meinen kranken Junker zu hei-len, alle Tage zu uns kam, mich einstmals auf der Lauteschlagen und ein deutsches Liedlcin darein singen, welchesihm sowohl gefiel, daß er mir eine gute Bestallung sammtseinem Tische anbot, wenn ich mich zu ihm begeben undseine zwei Söhne unterrichten wollte; denn er wußte schon