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du dich nicht zu schämen brauchst; ja, wenn du Lein Her-kommen bedenkst, so bist du kaum wertst, dich stinzusetzcn,wo sie istrc Schuhe hinstcllt." Doch schwur ich und be-zeugte hoch und thcucr, daß wir nichts Unehrliches miteinander zu schaffen gehabt hätten. Aber es wurde mirgeantwortet: wir hätten uns so halten sollen, daß mannichts Böses von uns hätte argwöhnen können; auf diesemWege aber würden wir den einmal gefaßten Verdacht Nie-mandem benehmen. Hierauf wurden wir von gemeldetemPfarrer im Bette sitzend zusammen gegeben, und nachdemsolches geschehen war, gcnöthigt, aufzustehen und mit ein-ander aus dem Hause zu gehen. Unter der Thüre sagteder Obcrftlicutcnant zu mir und seiner Tochter: wir solltenuns in Ewigkeit vor seinen Augen nicht mehr sehe» lassen.Ich aber, als ich mich wieder erholte und den Degen auchan der Seite hatte, antwortete gleichsam im Scherze: „Ichweiß nicht, Herr Schwiegervater! warum Er Alles so wider-sinnig anstcllt. Wenn andere neue Eheleute getraut wer-den, so führen die nächsten Verwandten sic schlafen; Er aberjagt mich nach der Trauung nicht allein aus dem Bette,sondern auch gar aus dem Hause, und anstatt des Glückes,das er mir im Ehestände wünschen sollte, will er mich nichteinmal so glückselig wissen, meines Schwähers Angesicht zusehen und ihm zu dienen. Wahrlich, wenn dieser Brauchaufkommcn sollte, so würden die Verehelichungen wenigFreundschaft mehr in der Welt stiften!"