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was die zwölf Artikel des allgemeinen heiligen christlichenGlanbens in sich halten. Ich werde mich auch zu keinemTheilc vollkommen verpflichten, bis mich der Eine oder derAndere durch genügsame Erweisungen überzeugt, zu glauben,daß er vor den Anderen die rechte, wahre und allein sclig-machcnde Religion habe." „Jetzt," sagte der Pfarrer,„glaube ich erst recht, daß Er ein kühnes Soldatenhcrz habe,Sein Leben wacker daran zu wagen, weil Er, gleichsamohne Religion und Gottesdienst, auf den alten Kaiser hin-ein leben und so frevelhafter Weise Seine Seligkeit in dieSchanze schlagen darf. Mein Gott! wie kann aber nurein sterblicher Mensch, der entweder verdammt, oder seligwerden muß, immcrmchr so keck sein? Ist der Herr in-Hanau erzogen und nicht anders im Christentbumc unter-richtet worden? Er sage mir doch nur, warum Er SeinerEltern Fußtapfcn in der reinen christlichen Religion nichtnachfolgt? Oder warum Er sich eben so wenig zu dieserals zu einer andern Religion begeben will, deren Grund-lchrcn sowohl in der Natur als in der heiligen Schrift dochso sonnenklar am Tage liegen, daß sic auch in Ewigkeit we-der Papist noch Lutheraner nimmermehr wird umstoßcnkönnen?" Ich antwortete: „Herr Pfarrer! das sagen
auch alle Anderen von ihrer Religion z welchen soll ich nunaber Glauben znstellen? Vermeint der Herr wohl, es seiso ein Geringes, wenn ich einem Theile, den die anderenzwei lästern und einer falschen Lehre bezüchtigen, meinerSeelen Seligkeit vertraute? Er sehe doch — aber mitmeinen unparteiischen Augen — was Konrad Vetter undJohannes Naß wider Luthern, und hingegen Luther und dieSeinigcn wider den Papst, sonderlich aber Spangenberg