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bequemen würbe. Sie wollten mich also erschrecken undsehen, was hinter mir stacke. Weil ich mich aber meinesguten Gewissens tröstete, so nahm ich Alles ganz kaltstnnigan und redete nicht viel, indem ich dabei wohl merkte, daßes dem Obersten um nichts Anderes zu thun war, als baßer mich ungern in Soest sah. So konnte er sieb auch leichteinbildcn, daß ich, wenn er mich ledig ließe, selbigen Ortwohl nicht verlassen würde, weil ich meine Beförderungdort hoffte und noch zwei schöne Pferde sowie sonstige köst-liche Sachen allda hatte. . Den folgenden Tag ließ er michwieder zu sich kommen und fragte mich nochmals ernstlich,ob ich mich zu dem Einen und dem Anderen entschlossenhätte? Ich antwortete: „Dies, Herr Oberster! ist meinEntschluß, daß ich eher sterben, als meineidig werden will!Wenn's aber meinem hochgeehrten Herrn Oberst beliebenwird, mich auf freien Fuß zu stellen und mit keinen Kriegs-dienste» zu belegen, so will ich dem Herrn Oberst mit Herz,Mund und Hand versprechen, in sechs Monaten keine Waffenwider Schwedische und Hessische zu tragen oder zu gebrau-chen. Solches ließ sich der Oberst stracks gefallen; er botmir darauf die Hand und schenkte mir zugleich das Löscgeld.Auch befahl er seinem Gchcimschrcibcr, daß er deswegeneinen zweifachen Schein aufsetzte, den wir Beide unterschrie-ben, und worin er mir Schutz, Schirm und alle Freiheit,so lange ich in der ihm anvertrauten Festung verbliebe, ver-sprach. Ich hingegen verbriefte mich über obige zwei Punkte,daß ich, so lange ich mich in derselben Festung aufhaltenwürde, nichts Nachthciliges wider deren Besatzung und ihrenKommandanten vornehmen, noch Etwas, das ihr zum Nach-thcil und Schaden vorgcnommen würde, verhehlen, sondern