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gen früh geschehen sollte, als bis wohin ich mich zu gedul-den hätte.
Da ich nun die bestimmte Zeit abgewartet hatte, schickteder Kommandant nach mir, als cs eben Essenszeit war.Da widerfuhr mir das erste Mal die Ehre, bei ihm anseiner Tafel zu sitzen. So lange man aß, ließ er mir mitdem Trünke ziemlich reichlich und sehr freundlich zusprcchenund gedachte weder Kleines noch Großes von demjenigen,was er mit mir vorhatte, und mir wollte cs doch auch nichtanstehen, etwas davon anzufange». Nachdem man aberausgestanden war und ich einen ziemlichen Tummel hatte,sagte er: „Lieber Jäger! Ihr habt aus meinem Schreibenverstanden, unter was für einem Vorwände ich Euch hierbehalte; und zwar habe ich gar keine unrechtmäßige Sache,oder sonst Etwas vor, was wider Vernunft oder Kricgsge-brauch wäre. Denn Ihr habt mir und dem Rcgiments-schultheiß selbst gestanden, daß Ihr vordem auf unserer Seitebei der Hauptarmce gedient habt. Ihr werdet Euch deshalbentschließen müssen, unter meinem Rcgimcnte Dienste an-zunchmen, und ich will Euch dann mit der Zeit, wenn IhrEuch wohl verhaltet, dergestalt emporbringcn, wie Ihr csbei den Kaiserlichen nimmermehr hättet hoffen dürfen.Widrigenfalls werdet Ihr mir es nicht verdenken, wenn ichEuch wiederum demjenigen Obcrstlieutenant überschicke, wel-chem Euch die Dragoner vordem abgefangen haben." Ichantwortete: „Hochgeehrter Herr Oberster I" — denn da-mals war noch nicht der Brauch, daß man Soldaten vonFortun Ihr Gnaden betitelte, obgleich sie Obersten waren— „ich hoffe, daß ich, weil ich weder der Krone Schweden,noch deren Verbündeten, viel weniger dem Oberstlicutcnant
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