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Onarticrhaltcn wollte? Er antwortete: „Ja, rechtschaffen!"Also reichte ich ihm meinen Degen hin und gab mich derge-stalt gefangen. Er fragte mich sogleich, was ich für Einersei? denn er sehe mich für einen Edelmann und also auchfür einen Ofstcier an. Da ich ihm aber antwortete: ichwürde der Jager von Soest genannt, entgegnetc er: „So
hat Er gutes Glück, daß Er uns vor vier Wochen nichtin die Hände gcrathen ist; denn zu dieser Zeit hätte ichIhm kein Quartier geben noch halten dürfen, dieweil manihn damals bei uns für einen öffentlichen Zauberer gehal-ten hat.
Dieser Körnet war ein tapferer junger Kavalier undnicht über zwei Jahre älter als ich. Er erfreute sich trefflich,daß er die Ehre hatte, den berühmten Jäger gefangen zuhaben. Deswegen hielt er auck das versprochene Quartiersehr ehrlich und zwar auf die Weise der Holländer, derenGebrauch cs ist, ihren gefangenen spanischen Feinden vondemjenigen, was der Gürtel beschließt, Nichts zu nehmen.Ja, er hatte solche Ehrfurcht vor mir, daß er mich nicht ein-mal durchsuchen ließ; ich selbst aber war der Bescheidenheit,daß ich das Geld aus meinen Schubsäckcn that und cs ihnenzustcllte, da es an ein Theilen ging. Ich sagte auch demKörnet heimlich, er sollte sehen, daß ihm mein Pferd, Sat-tel und Zeug zu Lhcil würde; denn im Sattel würde erdreißig Dukaten finden, und das Pferd hätte ohnediesschwerlich seines Gleichen. Deswegen nun wurde mir derKörnet so hold, als ob ich sein leiblicher Bruder wäre. Ersetzte sich auch gleich auf mein Pferd und ließ mich auf demseinigcn reiten. Von der Convoi aber blieben nicht mehrals sechs Mann todt und dreizehn wurden gefangen, worun-