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brannte, ungeachtet allein meine Kleidern, ohne Federn undPfcrdcgezeug, über die hundert Dukaten wcrth waren. Ja,ich fluchte in solcher Wuth noch darüber hin, daß der Nächste,der mich wieder einen Jäger nennen würde, entweder michermorden oder von meinen Händen sterben müsse, und solltees auch meinen Hals kosten! Ich wollte auch keine Parteimehr führen — was ich ohnedies nicht schuldig, weil ichnoch kein Offizier war — cs sei denn, daß ich mich zuvoran meinem Widerpart zu Werte gerochen hätte. Also hieltich mich cingezogcn und that nichts Soldatisches mehr, alsdaß ich meine Wache versah, ich wäre denn absonderlichirgendwohin befehligt worden, was ich jedoch Alles, wiejeder andere Bärenhäuter, sehr schläfrig verrichtete. Dieserscholl gar bald in der ganzen Nachbarschaft und es wurdendadurch die Parteien vom Gegcnthcile so kühn und sicher,daß sie schier täglich vor unseren Schlagbäuinen lagen. Daskonnte ich freilich in die Länge auch nicht ertragen. Wasmir aber gar zu unleidlich fiel, war, daß der Jäger vonWerle noch immerzu fortfuhr, sich für mich auszugcbcn undin meinem Namen ziemliche Beute zu machen.
Indessen nun, als Jedermann vermeinte, ich hätte michauf eine Bärenhaut schlafen gelegt, von welcher ich so baldnicht wieder aufstehcn würde, kundschaftete ich das Thun undLassen meines Gcgentheils von Werle aus und befand denn,daß er mir nicht nur mit dem Namen und in den Kleidernnachäffte, sondern auch bei der Nacht heimlich zu stehlenpflegte, wenn er etwas erhaschen konnte. Deshalb erwachteich unversehens wieder und machte meinen Anschlag darauf.Meine beiden Knechte hatte ich nach und nach so abgerichtct,wie die Wachtelhunde, und sie waren mir auch dermaßen