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Kleidungen mit Roß und Ochscnfüßc» mache» zu lassen,vermittelst deren ich die Feinde erschrecken und zugleich auchden Freunden als unerkannt das Ihrige nehmen könnte,wozu mir denn die Begebenheit mit dem Speckstehlen An-laß gab: damals also bekam ich die Nachricht, daß sich i»Werke ein Kerl aufhielte, welcher ein trefflicher Parteigängersei, sich grün habe kleiden lassen und hin und her auf demLande, sonderlich aber bei unseren Steuerpflichtigen, untermeinem Namen mit Wcibcrschänden und Plünderungenallerhand übertriebene Unthaten verübte. Deswegen kamendenn greuliche Klagen über mich ein, dergestalt, daß ich eineübelc Buße auf mich geladen hätte, wofern ich nicht aus-drücklich dargethan und erwiesen, daß ich gerade zu denjeni-gen Zeiten, wo er das eine und das andere Stücklein aufmich verrichtet, mich anderswo befunden hätte. Solchesgedachte ich ihm nicht zu schenken, und noch viel weniger zuleiden, daß er sich »och länger meines Namens bedienen,unter meiner Gestalt Beute machen und mich dadurch soschänden sollte. Ich ließ ihn, mit Wissen des Kommandan-ten in Soest, auf einen Degen oder ein Paar Pistolen in'sfreie Feld zu Gaste laden. Da er nun aber das Herz nichthatte zu erscheinen, so ließ ich mich vernehmen, daß ich michan ihm rächen wollte, und sollte es zu Wcrlc in des dasigenKommandanten Schooß geschehen, als welcher ihn nichtdarum strafe. Ja, ich sagte öffentlich, daß er, so ich ihnauf Partei ertappen würde, als ein Feind von mir behan-delt werden sollte! Das machte, daß ich nicht nur meineLarven liegen ließ, mit denen ich ein Großes anzustcllenvorhattc, sondern auch mein ganzes grünes Kleid in Stückenzerhackte und in Soest vor meinem Quartiere öffentlich ver-