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goncr solche heroische Soldatcntugendcn nicht an sich gehabt,vaß er mich dann auch nicht gefangen bekommen hätte;denn er hätte ja mich lausigen Jungen nicht geachtet, son-dern märe meinem Obcrstlicutenant nachgercnnt. EinesKleides hatte ich mich bei ihm nicht'zu getrosten, weil erselbst über und über zcrflickt einher ging, gleichsam so wiemein Einsiedel. So war sein Sattel und Zeug ebenfallskaum drei Batzen wcrth und das Pferd von Hunger so hin-fällig, daß sich weder Schwede noch Hesse t>or seinem dauer-haften Nachjagcn zu fürchten hatte.
Solches Alles bewog seinen Hauptmann, ihn in's Pa-radies, ein so genanntes Fraucnklostcr, auf Schutzwache zulegen, und zwar nicht, als wäre er dazu oicl nütze gewesen,sondern damit er sich begrasen und wieder kleiden sollte,vornehmlich aber auch deswegen, weil die Nonnen um einenfrommen, gewissenhaften und stillen Kerl gebeten hatten.Also ritt er dahin und ich ging mit, weil er leider! nur einPferd hatte. „Potz Glück, Simbrccht!" — denn er konnteden Namen Simplicius nicht im Gedächtnisse behalten —sagte er unterwcgcs, „kommen wir in das Paradies, wiewollen wir da fressen !" Ich antwortete ihm : „ Der Nameist ein gutes Omen; Gott gebe, daß der Ort auch so be-schaffen sei!" „Freilich!" sagte er, denn er verstand michnicht recht — „wenn wir dann alle Tage zwei Ohmen vondem besten Viere saufen könnten, so würde cs uns nichtabgeschlagen. Halte dich nur wohl! Ich will mir jetzt baldeinen braven neuen Mantel machen lassen; alsdann hast duden alten; das gicbt dir noch einen guten Rock." Ernannte ihn mit Recht ,,dcn alten," denn ich glaube, daßdie Schlacht von Pavia noch seiner gedachte, so gar weiter-