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der junge Herzbrudcr mit noch fünf anderen Pferden daherund begrüßte ihn mit einer Pistole. „Siehe da, du alterHund!" sagte er, „ist es jetzt noch Zeit, junge Hündlein zumachen? Ich will dir deine Mühe bezahlen!" Aber derSchuß beschädigte den Profoßen so wenig, wie einen stäh-lernen Ambos. „Oho!" sagte Herzbruder weiter, „bist dudenn der Haare? Ich will dir nicht vergeblich zu Gefallenhergekomincn sein! Du Hundsmacher mußt sterben, undwäre dir gleich die Seele angewachsen!" Er nöt-higte dar-auf einen Musketier von der Wache, welche der Profoßbei sich hatte, daß er, wofern er anders selbst Quartier ha-ben wollte, ihn mit einer Art todtschlug. Also bekam derProfoß seinen verdienten Lohn; ich aber wurde von Hcrz-brudern erkannt, welcher mich sofort meiner Ketten undBande entledigen, auf sein Pferd setzen und durch seinenKnecht in Sicherheit führen ließ.
Das achtundzwanzigste Kapitel.
Simpler vermeidet, wie Herzbruder wird,
Als er obsieget, gefangen geführt.
Gleichwie mich nun meines Erretters Knecht aus ferne-rer Gefahr hinweg führte, also ließ sich sein Herr hingegendurch die Begierde nach Ehre und Beute erst recht hineintreiben, wie er sich denn dadurch so weit verhauen hatte,daß er gefangen wurde. Als nun die sieghaften Ueberwin-dcr die Beute theilten und ihre Todten begraben hatten,
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