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geglaubt, und der Gcneralauditor konnte gar nicht wisse»,ob er eine» Narren oder einen ansgcstochcnen Bösewicht vorsich hatte, weil Frage und Antwort immer so artlich fiel undder Handel schon an sich selbst seltsam genug war. Er hießmich eine Feder nehmen und schreiben, um zu sehen, was ichkönnte, und ob etwa meine Handschrift bekannt oder dochso beschaffen wäre, daß man etwas daraus abnehmen könnte.Ich ergriff Feder und Papier so gcschicklich, wie Einer, dersich täglich damit übte, und fragte dann, was ich schreibensollte? Der Gcneralauditor — welcher vielleicht unwilligwar, weil sich mein Verhör bis tief in die Nacht hinein ver-zog— antwortete: ,,Hci! schreib' deine Mutter, die Hure!"Ich setzte ihm diese Worte hin, und da sie gelesen wurden,machten sic meinen Handel nur desto schlimmer; denn derGcneralauditor sagte: jetzt glaubte er erst, daß ich ein rech-ter Vogel sei. Er fragte den Profoßcn, ob man mich durch-sucht , und ob man nichts argwöhnliches von Schriften beimir gefunden hätte? Der Profoß antwortete: „Nein! wassollte man denn an ihm durchsuchen, da ihn derRumormei-ster gleichsam nackend zu »ns gebracht hat!" Aber ach! dashalf Alles nichts; der Profoß mußte mich in Gegenwartihrer Aller besuchen, und indem er solches mit Fleiß undAufmerksamkeit verrichtete, fand er, o Unglück! meine bei-den Eselsohre» mit den Dukaten um meine Arme hcrnm-gcmacht. Da hieß es: „Was bedürfen wir ferneres Zeug-niß? Dieser Verräthcr hat ohne Zweifel ein großes Schelm-stück zu verrichten auf sich genommen; denn warum solltesich sonst ein Gcschcidtcr in ein Narrcnklcid stecken? oderwarum sollte sich ein Mannsbild in ein Wcibcrklcid verstel-len? Warum vermeint man wohl, zu welchem Ende er