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auch unfehlbar geschehen sollte, wenn ich deines ehrlichenalten Vaters nicht verschonte. Geschwind mache dich ansmeinem Lager und laß dich die Tage deines Lebens vormeinen Augen nicht mehr sehen!" Herzbruder wollte sichentschuldigen, wurde aber nicht gehört, dieweil seine Thatso sonnenklar am Tage lag. Indem er nun fortging, wurdedem guten alten Herzbruder ganz ohnmächtig, also daß mangenug an ihm zu laben und der Oberste selbst an ihm zutrösten hatte. Letzterer sagte zu ihm: daß ein frommerVater seines, ungcrathcnen Kindes gar nicht zu entgeltenhätte. Also erlangte Olivier durch die Hülfe des Teufelsdasjenige, wornach er schon längst gerungen, was er aberauf einem ehrlichen Wege nicht hatte ereilen können.
Das dreiundzwanzigste Kapitel.
Simpler gicbt Hcrzbrudcrn hundert Ducaten,
Macht dadurch, daß er kriegt Abschied in Gnaden.
Sobald des jungen Herzbrudcrs Hauptmann diese Ge-schichte erfuhr, nahm er ihm auch die Mustcrschreiberstellcund lud ihm eine Pike auf. Von dieser Zeit an ward erbei Jedermann so verachtet, daß ihn die Hunde hätten an-pisscn mögen, darum er sich denn auch oft den Tod wünschte!Sein Vater aber bekümmerte sich dergestalt darüber, daß erin eine schwere Krankheit fiel und sich auf das Sterben ge-faßt machte. Da er sich nn» aber ohnedies vordem selbstvoraus verkündigt hatte, daß er den 26 . Juli Leibes- und