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wird nach und nach — er mag gewinnen oder verspielen —so verpicht darauf, daß er cs noch weniger lassen kann, alsden natürlichen Schlaf. Wie man denn oft sieht, daß Manchedie ganze Nackt durch und durch rasseln, und daS beste Essenund Trinken verschmähend, darauf los spielen, und solltensic auch ohne Hemde davon gehen. Das Spielen ist bereitszu unterschiedlichen Malen bei Leibes- und Lebcnsstrafc ver-boten und auf Befehl der Generalität durch Rumormeister,Profosen, Henker und Stcckcnkncchte mit bewaffneter Handöffentlich und mit Gewalt verwehrt worden. Aber das halfAlles nichts; denn die Spieler kamen anderwärts in heim-lichen Winkeln und hinter den Hecken zusammen, gewan-uen einander das Geld ab, entzweiten sich und brachen einan-der die Hälse darüber, also daß man solcher Morde undTodtschlägc halber und vornehmlich auch, weil Mancher ein^Gewehr und Pferd, ja sogar sein weniges Kommißbrod ver-spielte, daS Spielen nicht allein wieder öffentlich erlaube», son-dern sogar diesen eigenen Platz dazu widmen mußte, damit dieHauptwache immer bei der Hand wäre, um allem Unhcile,das sich etwa ereignen möchte, zuvor zu kommen, obwohl auchsic nicht allezeit verhüten kann, daß nicht der Eine oder derAndere auf dem Platze bleibt. 4 Und weil nun das Spie-len des leidigen Teufels eigene Erfindung ist, und ihm nichtwenig cinträgt, so hat er auch absonderliche Spielteufel an-geordnct, die in der Welt hcrumschwärmen und sonst nichtszu thun haben, als die Menschen zum Spielen anzurcizcn.Diesen ergeben sich unterschiedliche leichtfertige Gesellen durchgewisse Verträge und Bündnisse, daß er sic gewinnen lasse.Und doch wird man unter zehntausend Spielern selten einenReichen finden, sondern sie sind im Gegcnthcil gewöhnlich