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ziehende Gold und sagte: „Ihr Herren, wenn ihr meinerwartet, so will ich euch diese Hand voll Gold schenken."Aber sobald sie mich und mein Gold sahen, eben sobald ga-ben sie auch Fersengeld und ließen Schlägel und Keile, sammlihrem Käse und Brodsack liegen. Mit solchem versah ichmeinen Ranzen wieder, verschlug mich in den Wald undverzweifelte schier daran, daß ich mein Lebtage wieder einmalzu Menschen kommen würde.
Nach langem Hin- und Hersinnen dachte ich: Werweiß, wie dir's noch geht; hast du doch Geld, und wenndu solches zu guten Leuten in Sicherheit bringst, so kannstdu ziemlich lange wohl davon leben. So fiel mir denn ein,ich sollte cs cinnähen. Deswegen machte ich mir aus mei-nen Eselsohren, welche die Leute so flüchtig machten, zweiArmbänder, gesellte meine Hanauischcn zu den schnapp-hähnischen Ducaten und band solche, nachdem ich sie in denerwähnten Armbändern wohl arrcstirt hatte, oberbalb derEllenbogen um meine Arme. Wie ich nun meinen Schatzdergestalt versichert hatte, fuhr ich den Bauern wieder einund holte mir von ihrem Vorrathe, was ich bedurfte underschnappen konnte. Und wiewohl ich immer noch einfältiggenug gewesen bin, so war ich doch so schlau, daß ich nie-mals wieder an denselben Ort kam, wo ich schon einmaleinen Partikel geholt hatte. Daher war ich sehr glückseligim Stehlen und wurde niemals auf der Manscrci ertappt.
Einstmals, zu Ende des Maimonats, als ich mir aber-mals durch mein gewöhnliches, obwohl verbotenes Mittel,meine Nahrung holen wollte und zu dem Ende zu einemBauernhöfe gestrichen war, kam ich auf das Allcrheimlichstciu die Küche, merkte aber bald, daß noch Leute aus waren