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Der abenteuerliche Simplicius Simplicissimus : das ist: Ausführliche unerdichtete u. sehr merkwürdige Lebensbeschreibung ... Melchior Sternfals von Fuchsheim ... ; in 6 Büchern
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Seite
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Gewehr nehmen lassen!" Der Eine aber schwur, der Teu-fel sollte ihn holen, wenn's nicht der Teufel selbst gewesenwäre; er hätte ja die Hörner und seine rauhe Haut gar wohlbegriffen. Der Andere hingegen gcberdetc sich gar übelund sagte: ,,ES mag der Teufel oder seine Mutter gewesensein, wenn ich nur meinen Ranzen wieder hätte!" Einernon ihnen, welchen ich für den Vornehmsten hielt, antwor-tete diesem:Was meinst du wohl, daß der Teufel mit dei-nem Ranzen und dem Feuerrohre machen wollte! Ichdürfte meinen Hals verwetten, wo nicht der Kerl, den ihrso schändlich habt entlaufen lassen, beide Stücke mit sich ge-nommen hat!" Diesem hielt ein Anderer die Widerpartund sagte: Es könnte auch wohl sein, daß seit der Zeitetliche Bauern da gewesen wären, welche die Sachen gefun-den und aufgehoben hätten. Der Ansicht dieses Letzterenwurde endlich von Allen Beifall gegeben, und so wurde dennvon der ganzen Partei steif und fest geglaubr, daß sie denTeufel selbst unter den Händen gehabt hätten, vornehmlichweil derjenige, welcher mich in der Finsterniß hatte durch-suchen wollen, solches nicht allein mit grausamen Flüchenbekräftigte, sondern auch die rauhe funkelnde Haut und diebeiden Hörner, als gewisse Wahrzeichen einer teuflischenEigenschaft, gewaltig zu beschreiben und herauszustrcichenwußte. Ich bin auch selbst der Meinung, daß, wenn ichmich unversehens wiederum hätte sehen lassen, die ganzePartei entlaufen wäre.

Als sic lange genug gesucht und doch nichts gefundenhatten, nahmen sie ihren Weg weiter. Ich aber machte denRanzen auf, um zu frühstücken, und langte beim erstenGriffe einen Seckel heraus, in welchem dreihundert und