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sich ebenfalls für Geister ausgaben, daneben aber tapferzechten, sich zu Jenem gesellten und ihn überredeten, daß injetziger Zeit die Geister auch zu essen und zu trinken pfleg-ten, wodurch er dann wieder zurecht gebracht worden ist. Ichhabe selbst einen krankcn Bauer in meiner Pfarrei gehabt.Als ich denselben besuchte, klagte er mir, daß er an die dreioder vier Ohm Wasser im Leibe hätte; wenn solches vonihm wäre, so getraute er sich wohl wieder gesund zu werden.Er bat mich daher, ich sollte ihn entweder aufschncidenlassen, damit das Wasser von ihm laufen könnte, oder ihnin den Rauchfang hängen, damit dasselbe austrvckcne. Dar-auf sprach ich ihm Hoffnung zu und überredete ihn, ich könntedas Wasser auf eine andere Manier wohl von ihm bringen.Ich nahm demnach einen Hahn, wie man ihn zu den Wein-oder Bierfässern braucht, und band einen Darm daran, des-sen anderes Ende ich an den Zapfen eines Bauchzubcrsbefestigte, welchen ich zu diesem Zwecke hatte voll Wassertragen lassen. Darauf stellte ich mich an, als wenn üb ihmden Hahn in den Bauch steckte, welchen er überall mit Lum-pen hatte umwinden lassen, damit er nicht zerspringen sollte.Hierauf ließ ich das Wasser durch den Hahn aus dem Zu-ber hinweglaufcn. Der Tropf erfreute sich herzlich dar-über, that nach solcher Verrichtung die Lumpen von sich undkam in wenigen Tagen ganz und gar wieder zurecht. Aufdieselbe Weise ist einem Andern geholfen worden, der sich ein-gebildet hat, er habe allerhand Pfcrdegczcug, Zäume undsonstige Sachen im Leibe. Diesem gab sein Arzt eine Pur-ganz ein und legte dergleichen Dinge unter den Nachtstuhl,also daß der Kerl glauben mußte, solches sei durch den Stuhl-gang von ihm gekommen. So erzählt man auch von einem
DoUsroman. II. H