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daher die Kinder der Tugcndtitel ihrer Eltern auch nichtimmer würdig sind. Mir ist cs keine Schande, daß ich einKalb geworden bin, weil ich in solchem Falle die Ehre habe,dem großmächtigsten Könige Nabnchodonosor nachzufolgen,und wer weiß, ob cs nicht Gott gefällt, daß ich auch wieder,wie dieser, zu einem Menschen, und zwar noch größer werde,als mein Knau gewesen ist? Ich rühme ein für allemalnur diejenigen, welche sich durch ihre eigenen Tugenden edelmachen." „Nun gesetzt," sagte der Sccrctär, „aber nichtzugcflanden, daß die Kinder ihrer Eltern Ehrentitel nichtimmer erben sollen, so mußt du doch gestehen, und mir un-fehlbarlich zngcbcn, daß diejenigen alles Lobes werth seien,welche sich selbst durch Wohlvcrhaltcn edel machen. Wennnun aber dem also ist, so folgt, daß man die Kinder wegenihrer Eltern billig ehren muß; denn der Apfel fällt nichtweit vom Stamme. Wer wollte in Alexanders des GroßenNachkömmlingen, wenn anders noch einige porhanden wä-ren , ihres alten llrahnhcrrn herzhafte Tapferkeit im Kriegenicht rühmen? Dieser erwies in seiner Jugend, als er nochzu keinen Waffen tüchtig war, seine Begierde zu fechten mitWeinen, indem er besorgte, sein Vater möchte Alles gewin-nen und ihm nichts zu bezwingen übrig lassen. Hat er nichtnoch vor dem dreißigsten Jahre seines Alters die Welt be-zwungen und noch eine andere Welt zu bestreiten gewünscht?Hat er nicht in einer Schlacht, die er mit den Indianern ge-halten, da er von den Scinigcn verlassen war, aus ZornBlut geschwitzt? War er nicht anzuschen, als ob er mitlauter Fcuerflammcn umgeben wäre, so daß ihn auch dieBarbaren vor Furcht streitend verlassen mußten? Werwollte ihn nicht höher und edler als andere Menschen schätzen,