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kurz davon zu redcn: cs schätzte mich Jedermann für einenunweisen Thoren, und ich hielt einen Jeglichen für einengescheidtcn Narren. Dieser Gebrauch ist meines Erachtensin der Welt noch immer üblich, wie denn ein Jeder mitseinem Witze zufrieden ist und sich einbilkct, er sei der Ge-scheiteste unter Allen, während es doch redlich heißt: „Al-les ist voller Thoren!"
Die obige Kurzweil, die ich mit den Rindern desBauern anstellte, machte uns den ohnehin schon kurzen Vor-mittag noch kürzer; denn es war damals eben um die Zeitder winterlichen Sonnenwende. Bei der Mittagsmahlzeitwartete ich auf, wie zuvor, brachte aber daneben seltsameSachen auf die Bahn. Als ich essen sollte, konnte Nie-mand irgend eine menschliche Speise oder Trank in michbringen; ich wollte kurzum nur Gras haben, welches damalszu bekommen unmöglich war. Mein Herr ließ ein Paarfrische Kalbfelle von den Metzgern holen und dieselben zweikleinen Knaben über die Köpfe streifen. Diese setzte er dannzu mir an den Tisch, bcwirthcte uns in der ersten Tracht mitWintersalat und hieß uns wacker zuhauen; auch ließ erein lebendiges Kalb hinbringcn und mit Salz zum Salatanfrischen. Ich sah so starr darein, als wenn ich mich dar-über verwunderte; aber die Umstehenden vermahnten mich,mitzumachen. „Ja wohl!" sagten sie, wie sie mich so kalt-sinnig sahen, „cs ist nichts Neues, wenn Kälber Fleisch,Fische, Käse, Butter und Anderes der Art fressen. Waö?sie saufen sich auch zu Zeiten einen guten Rausch! Die Be-stien wissen nunmehr wohl, was gut ist. Ja," sagten sicferner, „es ist heutiges Tages so weit gekommen, daß sichnur noch ein geringer Unterschied zwischen ihnen und