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denn zu dir gekommen?" fragte er weiter. Ich antwortete:„Das darf ich Niemandem sagen." Mein Herr war eingeschwinder Kopf und sah wohl, wie man mich lausen mußte.Deswegen übereilte er mich und fragte, wer mir solches dennverboten hätte? Ich antwortete sogleich: „Der tolle Fähndrich."Da ich nun aber an Jedermanns Gelächter merkte, daß ichmich gewaltig verhauen haben müßte, und auch der tolleFähndrich, der mit am Tische saß, so roth wurde, wie eineglühende Kohle; so wollte ich nichts mehr schwatzen, eswürde mir denn von demselben erlaubt. Es war aber nurum einen Wink zu thun, den mein Herr dem tollen Fähn-driche anstatt eines Befehles gab, da durste ich reden, wasich wußte. Darauf fragte mich mein Herr, was der tolleFähndrich bei mir im Gänsestalle zu thun gehabt hätte?Ich antwortete: „Er brachte eine Jungfer zu mir herein."„Was that er aber weiter?" fragte mein Herr. Ich ant-wortete : „Mich däuchte, er hielt sie so fest umklammert,daß sie ihm nicht wieder davon laufen konnte." MeinHerr fragte weiter: „Was lhat die Jungfcr? wehrte siesich nicht?" „Je nein doch, Herr!" erwiderte ich, „siehielt auch ihn wiederum fest. Und so balgten sie sich miteinander herum, ächzten und stöhnten, daß ich nicht andersglaubte, als sie würden einander erwürgen." Hierübererhob sich bei allen Anwesenden ein solches Gelächter,daß mich mein Herr nicht mehr hören, geschweige et-was Weiteres fragen konnte, und das war freilich auchnicht weiter von Nöthen, man hätte denn die ehrlichefromme Jungfer, wie ich sie wohl nennen darf, auch inSpott bringen wollen.
Hierauf erzählte der Hofmeister über der Tafel, daß ich
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