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Der abenteuerliche Simplicius Simplicissimus : das ist: Ausführliche unerdichtete u. sehr merkwürdige Lebensbeschreibung ... Melchior Sternfals von Fuchsheim ... ; in 6 Büchern
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mit Speisen und Leuten besetzt. Wermnth-, Salbei-,Alant-, Quitten- und Zitroncnwcin mußte neben dem Hip-pocraß den Säufern ihre Köpfe und Magen wieder begü-tigen; denn sie waren schier Alle des Teufels Märtyrer.Ihr erstes Gespräch war von ihnen selbst, nämlich, wie siegestern einander so brav vollgcsoffen hätten; und doch warKeiner unter ihnen, der gründlich gestehen wollte, daß ervoll gewesen sei, wiewohl sie den Abend zuvor zum Thcilbeim Tcufelholcn geschworen, sie könnten nicht mehr saufen,und auch: Wein mein Herr!" geschrieen und geschriebenhatten. Etliche sagten zwar, sie hätten gute Räusche ge-habt; Andere dagegen bekannten, daß sich Keiner mehrvollsöffe, seitdem die Räusche aufgekommen wären. Alssie nun aber von ihren eigenen Thorhcitcn sowohl zu redenals zu hören müde waren, mußte der arme Simplicius her-halten. Der Gouverneur selbst erinnerte den Pfarrer, dielustigen Sachen zu eröffnen, wie er versprochen hätte.

Dieser bat zuvörderst, man möge ihm nichts für unguthalten, insofern er etwa Worte reden müßte, von Lenenman bemerken würde, daß sie seiner geistlichen Person übelanständig wären. Darauf fing er an zu erzählen, undzwar erstlich, aus was für natürlichen Ursachen mich dieLeibesdünstc zu plagen pflegten, was ich durch selbige demSccretär für eine Unlust in der Kanzlei angerichtet, was ichneben dem Wahrsagen für eine Kunst dawider gelernt, undwie schlimm selbige in der Probe bestanden hätte. Des-gleichen berichtete er, wie seltsam mir das Tanzen vorge-kommen wäre, weil ich dergleichen niemals gesehen; was ichdeshalb für Bericht von meinem Kameraden eingenommen,welcher Ursache halber ich dann die vornehme Dame er-DolkSroman. ll. 2