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schönen Arbeit wegen dem Gubernator käuflich angetragcn,und wie denn dieser das Wappen und Bildniß stracks ge-kannt , schickte er nach mir und befragte mich, woher ichsolche Kleinodien bekommen hätte? Ich sagte ihm zwar dieWahrheit, wies des Einsiedlers Handschrist oder Uebcrgabe-brief auf und erzählte den ganzen Verlaus, auch wie er imWalde gelebt hätte und gestorben wäre. Er wollte solchesaber nicht glauben, sondern kündete mir den Arrest an, biser die Wahrheit besser erführe, und indem er im Werke be-griffen war, eine Partei auszuschicken, um den Augenscheinseiner Wohnung einzunehmen und dich hicher holen zulassen, sah ich dich in den Thurm führen. Weil denn derGubernator nunmehr an meinem Vergeben nicht zu zweifelnUrsache hat, indem ich mich auf den Ort, da der Einsiedelgewohnt hat, desgleichen aus dich und andere lebendigeZeuge» mehr, insonderheit aber auf meinen Meßner berufenhabe, der dich und ihn oft vor Tages Anbruch in die Kirchegelassen hat, zumal auch das Brieflein, welches er in deinemGcbctbüchlcin gefunden, nicht allein der Wahrheit meinerAussage, sondern auch des seligen Einsiedlers Heiligkeit eintreffliches Zeugniß gicbt; so will er dir und mir wegenseines selige» Schwagers, so.viel ihm möglich ist, Gutesthu» und uns reichlich versorgen; du darfst dich also jetztnur entschließe», was du willst, daß er dirthun soll? Willstdu studircn, so will er die Unkosten dazu geben. Hast duLust, ein Handwerk zu lernen, so will er dich eines lehrenlassen; willst du aber bei ihm bleiben, so will er dich wiesein eigenes Kind halten. Denn er sagte: wenn auch einHund von seinem seligen Schwager zu ihm käme, so wollteer ihn aufnehmcn." Ich antwortete: es gälte mir gleich;