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Mansfclder selbst an. Er aber sagte: er sei demselben fürdiesmal nur in der Unglückseligkeit nicht allein zu verglei-chen , sondern auch vorzuziehen. Drei Dinge beklagte er,nämlich für's Erste, seine verlorne hochschwangere Gemahlin,sodann, die verlorene Schlacht, und endlich, daß er nicht,gleich ander» redlichen Soldaten, das Glück gehabt hätte,in derselben für das Evangelium sein Leben zu lassen. Ichwollte ihn trösten, sah aber bald, daß seine Großmüthigkeitkeines Trostes bedurfte. Demnach theiltc ich mit, was dasHaus vermochte, und ließ ihm ein Soldatenbett von frischemStroh machen, weil er sich in kein anderes legen wollte,wiewohl er der Ruhe sehr bedürftig war. Das Erste, waser den folgenden Morgen that, war, daß er mir sein Pferdschenkte und sein Geld — so er an Gold in keiner kleinenAnzahl bei sich hatte — sammt etlichen köstlichen Ringen,unter meine Frau, Kinder und Gesinde austheilte. Ichwußte nicht, wie ich mit ihm daran war, und konnte michso geschwind nicht in ihn richten, weil die Soldaten vieleher zu nehmen als zu geben pflegen. Ich trug deswegenBedenken, eine so große Verehrung anzunchmcn, undwandte vor, daß ich solches um ihn nicht verdient habe, nochhinwiederum zu verdienen wisse. Zudem sagte ich, wennman solchen Rcichthum, und sonderlich das köstliche Pferd,welches sich nicht verbergen ließe, bei mir und den Mcinigcnsähe, so würde männiglich schließen, ich hätte ihn beraubenoder gar ermorden helfen. Er aber cntgcgncte, ich solltedesialls ohne Sorgen leben, er wollte mich vor solcher Ge-fahr mit seiner eigenen Handschrift versickern; ja, er be-gehrte sogar kein Hemd, geschweige seine Kleider, aus mei-nem Pfarrhof hinwegzntragen, und cröffnete mir damit