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that mir die Erkostung dieses herrliche» Anfangs so trefflichkirr und sauft, daß ich cs keinem Menschen genugsam sagen,rühmen und aussprcchcn kann. Ja, ich glaube schwerlich,daß ich mein Lebtage ein einziges Mal eine größere Wollustempfunden habe, als eben damals. Als nun das Wammsfertig war, zog ich es auch an, und stellte in diesem neuenKleide eine solch ungeschickte Figur vor Augen, daß es sah,wie eine Trophäe, oder als wenn man einen Zaunstcckcngeziert hätte, weil mir die Schneider die Kleider mit Fleißzu weit machen mußten, um der Hoffnung willen, die manhatte, ich würde in kurzer Zeit zulcgcn, in welcher gefaßte»Hoffnung sie auch nicht betrogen wurden, sintemal ich beiso guter Schnabclweide und so trefflichem Maulfuttcraugenscheinlich zunahm. Mein Waldkleid, sammt der Ketteund allem Zubehör, wurde hingegen in die Kunstkammerzu anderen raren Sachen und Alterthümern gethan, undmein Bildniß in Lebensgröße daneben gestellt.
Nach dem Nachtessen wurde mein Herr — der war ichnämlich — in ein Bette gelegt, dergleichen mir niemals,weder bei meinem Knan noch Einsiedel, zu Thcil gewordenwar; aber mein Bauch knurrte und murrte die ganze Nachthindurch, so daß ich nickt schlafen konnte, vielleicht keinerandern Ursache halber, als weil er entweder noch nichtwußte, was gut war, oder weil er sich über die anmuthigcnneuen Speisen, die ihm zu Thcil geworden waren, ver-wunderte. Ich blieb jedoch einen Weg wie den andernliege», bis die liebe Sonne wieder leuchtete — denn es warkalt — und betrachtete, was für seltsame Anstände ich nunetliche Tage gehabt, und wie mir der liebe Gott so treulichdurchgcholfcn und mich an einen so guten Ort geführt hätte.