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sich die Rinden von anderen Bäumen nicht dazu schicken."„Du Flegel!" sagte er, „ich frage, warum du nicht aufPapier geschrieben hast?" „Ei," antwortete ich, „wirhaben keines mehr im Walde gehabt." Der Gubernatorfragte: „Wo? in welchem Walde?" Ich antwortete wiederauf »icincn alten Schrot: ich wüßte es nicht!
Da wandte sich der Gubernator zu etlichen von seinenOfficicren, die ihm eben aufwartetcn, und sagte: „Entwe-der ist dieser ein Erzschelm, oder gar ein Narr! zwar kanner kein Narr sein, weil er so schreibt." Indem er so redete,blätterte er in meinem Büchlein so stark herum, um ihnenmeine schöne Handschrift zu weisen, daß des EinsiedlersBricflcin herausfalle» mußte. Er ließ dasselbe aufheben;ich aber entfärbte mich darüber, weil ich solches für meinenhöchsten Schatz und Hciligthum hielt. Der Gubernatornahm dies wohl in Acht und schöpfte daher einen nochgrößer» Argwohn der Vcrräthcrei, vornehmlich als er dasBricslci» aufgemacht und gelesen hatte; denn er sagte:„Ich kenne einmal diese Hand, und weiß, daß sic von einemmir wohlbekannten Kriegsofficier geschrieben worden ist, ichkan» mich aber nicht erinnern, von welchem?" So kamihm auch der Inhalt selbst gar seltsam und unvcrständlicbvor; denn er sagte: „Dies ist ohne Zweifel eine abgcredicSprache, die sonst Niemand versteht, als derjenige, mit demsic abgcredet worden ist." Mich aber fragte er, wie ichhieße? und als ich antwortete: „Simplicius," rief er aus:„Ja, ja, du bist eben des rechten Krauts! Fort, fort, daßman ihn alsobald an Hand und Fuß in Eisen schließe, da-mit man etwas Anderes aus dem Gesellen bringen möge.Also »'änderten beide obgenannte Soldaten mit mir nach