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dritten Tag aber kam ich unweit Gelnhausen auf ein ziem-lich ebenes Feld; da genoß ich gleichsam eines HochzeitlichenMahles; denn cs lag überall voller Garben auf dem Felde,welche die Bauern, weil sie nach der namhaften Schlachtvor Nördlingen verjagt worden waren, zu meinem Gluckenicht hatten einführen können. In einer derselben machteich mein Nachtlager, weil cs grausam kalt war, und sättigtemich mit ausgcricbenem Waizen, was mir die dclicatestcSpeise war, weil ich dergleichen lange nicht genossen hatte.
Das neunzehnte Kapitel.
Simpler wird in dem Scbleß Hanau gefangen.Und sagt, wie er damals einher gegangen.
Der Wahn betrügt.
Alsdann dein Nrtheil am ehesten lügt,
Wenn dich deines Nächsten Kleidung betrügt.
Da cs tagte, fütterte ich mich wieder mit Waizen, begabmich zunächst auf Gelnhausen und fand daselbst die Thoreoffen, welche zum Theil verbrannt und doch noch halb mitAllst verschanzt waren. Ich ging hinein, konnte aber keineslebendigen Menschen gewahr werden; hingegen lagen dieGassen hin und her mit Todtcn überstreut, deren etliche bisaufs Hemd ausgczogen waren. Dieser jämmerliche Anblickwar mir ein erschreckliches Schauspiel wie sich Jedermann